Posts Tagged ‘elektromagnetische Verträglichkeit’

Juli 8, 2009

Makabere Spiele mit Licht und Strom

Laser-Drucker

Gestern habe ich meinen Laser-Drucker in die Werkstatt gebracht, um den Infrarot-Sensor ausbauen zu lassen. Die Techniker sagte mir, daß er nicht blockiert, sondern defekt sei. Da er bis zum 4. Mai noch einwandfrei funktioniert hat, und nach dem 5. Mai, nachdem ich meinen Brief ans Innenministerium abgeschickt hatte, plötzlich nicht mehr lief, heißt das, daß er offenbar als Racheakt für diesen Brief durchgeschossen wurde.

Betrieb des Netzrechners mit BART-CD

Nachdem ich den DVD-Brenner durch ein CD-Laufwerk ersetzt hatte, mit dem man nur CDs einlesen, aber nicht brennen kann, gab es nun Probleme beim Hochfahren des Betriebssystem von der Notfall-CD – es stürzte beim Bootvorgang ab oder wurde nicht richtig geladen. Zwar steckt der Rechner in einem Stahlblechgehäuse, aber diese Abschirmung konnten die Perps offenbar spielend leicht mit ihrer Peilstrahlung durchdringen. Also schirmte ich zusätzlich ab. Das funktionierte zunächst auch ganz prima, versagte dann aber zunehmend ebenfalls. Nachdem der Adlatus des Laborchefs neues Gerätezubehör gebracht hatte, brauchte ich eine geschlagene ¾-Stunde, bis ich den Rechner betriebsbereit hatte. Seit ich den CD-Typ gewechselt habe, klappt das Laden des Betriebssystems wieder leidlich.

Straßenbeleuchtung

Gestern abend auf dem Nachhauseweg ging plötzlich eine Straßenlaterne aus, als ich unter ihr vorbeiging. Ich wunderte mich, neigte noch dazu, es für Zufall zu halten, wusste aber sehr wohl um die Mitteilungen anderer TIs über solche Ereignisse. Als dasselbe dann einige hundert Meter weiter noch einmal passierte, war klar, daß es sich nicht um Zufall handeln konnte, insbesondere, als die Laterne wieder leuchtete, nachdem ich ein Stückchen weitergegangen war. Da ich kein Handy habe, nehme ich an, daß man mich per Satellit ortet.

Warum stirbt der Wasserkocher genau in dem Moment, in dem ich daneben stehe?

Dieser Tage stand ich neben dem Wasserkocher und wartete, bis das Wasser kochend sein würde. Während ich gedankenverloren auf das Kontrollämpchen schaute, erlosch es, noch bevor das Wasser zum Kochen kam. Offenbar hatte irgendein Teil in der Elektroinstallation des Kochers den Geist aufgegeben. So alt war der noch gar nicht. Seltsam ist auch, daß ich in 99,9 % der Zeit, die er in Betrieb ist, nicht daneben stehe. Warum verschied er ausgerechnet in dem Moment, als ich hinschaute? Zufall? Wohl eher nicht, sondern schätzungsweise ein kurzer Impuls in der Stromversorgung, der ein Bauteil zerstörte.

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