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Juni 13, 2009

Nachrichtensperre

Am 5. Mai hatte ich einen Brief ans Innenministerium geschickt. Danach wurden am Abend des 8. Mai die Verstärker der Sender in den Nachbarhäusern abgeschaltet. Die Pflanzen auf meinem Grundstück erholten sich sichtlich, die Hibiskushecke zwischen dem Laboratorium und meinem Haus, die in der Strahlung verkümmert war, trieb neue Blätter aus. Und meine Haare wuchsen an Kahlstellen nach. Nach einem zweiten Brief kamen auch der Chef des Labors, ein Angestellter des Agrochemiekonzerns, der das Labor betreibt, nicht mehr her. Und zum belgischen Nachbarn kamen seine Perps-Freunde nur noch im Dunkeln. Am 7. Juni hatte er dann aber wieder ganz offiziell Besuch, d. h. mit ostentativem Hupen angekündigt, von dem Berater, der ihn betreut. Der verrät ihm die neuesten Tricks, bringt neue technische Geräte und tunt die Besendungsanlage. Dem Aussehen nach könnte dieser Mann US-Amerikaner sein; schätzungsweise ist er ein Militär- oder Geheimdienst-Agent, vielleicht auch technischer Berater eines Rüstungskonzerns. (1) Die Vagonetta, mit der er vorfährt, ist neu und satellitenüberwacht, was für hießige Verhältnisse ein ungewohnter Luxus ist. D. h., er ist für eine Organisation mit guter finanzieller Ausstattung, vermutlich aus dem Ausland, tätig. Nach seinem Besuch kam die Besendung wieder viel schärfer. Zwei Tage später fuhr dann auch wieder der Laborchef vor, und seitdem pfeifen die Verstärker wieder in den höchsten (Ultraschall-)Tönen. Am Abend wollte ich, wie gewohnt, die Nachrichten auf Kanal 5 im Fernsehen sehen. Fehlanzeige; außer einem Flimmern kam nichts mehr auf den Bildschirm (Kombi-Gerät für PC und TV). Schon am Nachmittag hatte man mir die Bildschirmanzeige mehrfach unterbrochen. (2) – Spielchen, mit denen man mir vor einigen Wochen die Platine für die Ressourcen-Wahl geschrottet hatte. Die anderen Kanäle kamen noch rein, wenn auch sehr schlecht. Ähnliches war bereits im vergangenen Jahr passiert, als während des Umsturzversuchs im September der Regierungssender auf Kanal 7 ausfiel und seitdem nicht mehr zu empfangen ist. Damals hatte ich es noch für möglich gehalten, daß es sich um eine allgemeine Maßnahme der cruzeñischen Separatisten handeln könnte, aber die Abschaltung des Kanal 5 machte mir unmissverständlich klar, daß es eine Maßnahme individuellen Terrors ist. Auf diesem Kanal wird der übliche Mix aus Werbung, Schund und Anti-Regierungs-Propaganda verbreitet wie in den übrigen Fernsehprogrammen, die man hier frei Haus empfangen kann. Nun gibt es ja schon seit Jahren ständig Versuche, mir den Internet-Zugang zu blockieren, vor allem aber den Nachrichten-Stream der deutschen Tagesschau. Was bezwecken die Perps damit, mir den Zugang zu Mainstream-Medien abzuschneiden? Wollen sie mich in Unkenntnis darüber halten, was um mich herum und in der Welt geschieht? Die Perps sind bestrebt, uns unter Bedingungen größtmöglicher Isolation zu halten, weil es die Effektivität der Folter und Manipulationen steigern soll, aber offenbar erscheinen ihnen visuell vermittelte Nachrichtensendungen besonders gefährlich. Warum? Grundsätzlich nehme ich an, daß es den Perps ein Dorn im Auge ist, daß ich aus der üblichen Nachrichten-Desinformation der Medien mehr herauszulesen verstehe, als ihnen recht ist. Für sich genommen besagen die Einzelinformationen in den Mainstream-Medien meistens wenig, aber wenn man sie nach der Methode der Puzzlesteine zusammensetzt und kritisch in die bekannten Zusammenhänge einordnet, dann kann man schon die ursprünglichen Bedeutungen rekonstruieren. Doch als Belegstellen sind nur schriftliche Quellen geeignet. Diese wären also in Bezug auf die Verbreitung unerwünschter Informationen viel gefährlicher. Warum also diese spezifische Blockade visueller Informationen? Weil sie Live-Beiträge enthalten, die nicht 100%ig kontrollierbar sind und damit ungefilterte Informationen in die Öffentlichkeit gelangen können?

Seit einigen Tagen hat die Hibiskushecke wieder gelbe Blätter. (3)

(1) Das Laboratorium wurde neben meinem Haus eingerichtet, um dort geheime Versuche durchzuführen. Jedenfalls handelt es sich bei den sog. Hongos entomopathogenos, die dort produziert werden, um eine Legende. Die Mitarbeiter des Agrarinstituts, als dessen Ableger das Labor eingerichtet wurde, wissen nichts über die Art und die Zielsetzung dieser Experimente; nur, daß es Gründe gegeben hat, sie weder am agrarwissenschaftlichen Institut der Universität noch im federführenden Agrochemiekonzern selbst durchzuführen.
(2) Die Aussetzer erfolgten sehr gezielt und spezifisch an Textstellen, die dem Perp nicht gefielen, der mitlas, was ich schrieb. Diese „Korrekturen“ erfolgen, wenn der Computer „offline“ ist. Dafür gibt es nur zwei mögliche technische Erklärungen – entweder die Perps fangen die kompromittierende Strahlung von PC und Monitor auf und reproduzieren damit ein Abbild meiner Bildschirmanzeige oder sie lesen durch meine Augen mit. Die inhaltlich zielgerichteten Manipulationen zeigen aber auch eindeutig, daß der Perp, der mitliest, was ich am Computer schreibe, deutsch kann. Wo mag der sitzen – irgendwo in den USA, in Brüssel oder in Deutschland? Ist es ein von den US-Diensten eingekaufter Ex-Stasi, ein zur NATO abkommandierter deutscher Soldat oder schlicht ein bundesdeutscher Dienstler?
(3) Dieser Effekt tritt einige Tage zeitlich versetzt nach dem Einschalten der Verstärker-Anlage ein.

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